Je länger ich hier Zeit verbringe, desto schwieriger wird es eigentlich, dieses Tal in ein paar Bildern zu zeigen. Natürlich gibt es die bekannten Orte, den Natisone mit seinem klaren Wasser, die kleinen Dörfer, die Wälder und die Berge. Aber vieles von dem, was die Valli für mich ausmacht, liegt irgendwo dazwischen.
Es sind die schmalen Strassen hinauf in die kleinen Weiler, Häuser, an denen man schon hundertmal vorbeigefahren ist, ein Weg, den man irgendwann einfach nimmt, um zu sehen, wo er endet. Es sind die Veränderungen, die man erst bemerkt, wenn man regelmässig zurückkommt. Und manchmal sind es schlicht ein bestimmtes Licht, ein Blick über das Tal oder ein völlig unspektakulärer Moment, der hängen bleibt.
Ich kenne die Gegend inzwischen ziemlich gut und habe trotzdem nie das Gefühl, damit fertig zu sein. Im Gegenteil. Mit jedem Aufenthalt kommen neue Orte, Wege und Geschichten dazu. Vielleicht schaue ich heute auch anders hin als noch vor ein paar Jahren.
Die Valli del Natisone sind für mich deshalb nicht einfach eine schöne Ferienregion. Sie sind ein Ort, zu dem ich eine Verbindung habe, an dem ich Menschen kenne und an den ich immer wieder zurückkehre. Ein Ort, den ich gerne mit dem Bike entdecke, aus der Luft fotografiere oder manchmal einfach ohne konkretes Ziel durchstreife.
Diese Bilder sind deshalb auch keine vollständige Geschichte über die Valli. Dafür bräuchte es vermutlich ziemlich viele davon.
Es sind einfach ein paar Eindrücke aus diesem Sommer. Momente und Orte, die mir gefallen haben und die ein kleines Stück davon zeigen, weshalb ich immer wieder gerne hier bin. 📷


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